Verantwortlich: Andrea Flütsch
Bereitgestellt: 19.02.2026
Das Glockengeläut
Seit Frühling 2022 hängen im Turm der reformierten Kirche St. Jakob fünf Glocken in den Tönen d‘, c’, a, f und C. Jede Glocke trägt einen eigenen Namen: die «Gloria-Glocke» (größte), die «Weihnachts- bzw. Mittagsglocke», die «Friedensglocke», die «Jakobsglocke» (größere der neuen Glocken) und die kleinste «Walser-Glocke». Mit der Anschaffung der beiden neuen Glocken entstand die Möglichkeit, das Geläut feiner und situationsabhängig zu gestalten.
Organist Rolf Rauber erarbeitete eine Läutordnung, die die Kirchgemeindeversammlung genehmigte. So erklingen die Glocken je nach Anlass in unterschiedlichen Kombinationen und Reihenfolgen, wodurch verschiedene Klangfacetten entstehen.
Advent und Weihnachten:
Advent: «In Erwartung» – die Mittagsglocke schweigt, das Geläut klingt leerer und demütiger.
Advent: «Hoffnung» – die Walser-Glocke führt, die Gloria-Glocke schweigt.
Advent: «Vorfreude» – fast das alte Geläut, jedoch in neuer Reihenfolge.
Advent: Beginn des Kirchenliedes «Wachet auf…», kleinste und größte Glocke fehlen.
Heiligabend/Weihnachtstag: Vollgeläut aller fünf Glocken, genannt «Festfreude».
Jahreswechsel:
Am Altjahrtag erklingen die Glocken mehrfach, mit dreistimmigem Vorabendläuten und einem feierlichen Vollgeläut um Mitternacht. Auch der Neujahrsgottesdienst wird feierlich eingeläutet.
Regelmäßige Läutzeiten:
Mittagläuten um 11 Uhr als Zeichen des Tagesverlaufs.
«Schidig»- und Abdankungsläuten begleiten Abschied und Trauer, wobei die Glocken je nach Geschlecht und Alter unterschiedlich erklingen.
Hochzeiten: feierliches Einläuten, die Gloria-Glocke schließt das Geläut ab.
Festtage:
Palmsonntag und Karwoche: Ernstes Läuten, hellere Glocken schweigen; Karfreitag ruft die große Glocke allein.
Ostern: Jubelndes Vollgeläut.
Auffahrt: Glockenreihenfolge erinnert an «Gelobt sei Gott».
Pfingsten: Vollgeläut symbolisiert den Heiligen Geist.
Dank der neuen Glocken und der flexiblen Läutordnung können über das Jahr mehr als zwei Dutzend verschiedene Geläute erklingen. Jede Variante transportiert Botschaft und Symbolik – ein akustisches Ausdrucksmittel für die Kirche und das Dorf.
Organist Rolf Rauber erarbeitete eine Läutordnung, die die Kirchgemeindeversammlung genehmigte. So erklingen die Glocken je nach Anlass in unterschiedlichen Kombinationen und Reihenfolgen, wodurch verschiedene Klangfacetten entstehen.
Advent und Weihnachten:
Advent: «In Erwartung» – die Mittagsglocke schweigt, das Geläut klingt leerer und demütiger.
Advent: «Hoffnung» – die Walser-Glocke führt, die Gloria-Glocke schweigt.
Advent: «Vorfreude» – fast das alte Geläut, jedoch in neuer Reihenfolge.
Advent: Beginn des Kirchenliedes «Wachet auf…», kleinste und größte Glocke fehlen.
Heiligabend/Weihnachtstag: Vollgeläut aller fünf Glocken, genannt «Festfreude».
Jahreswechsel:
Am Altjahrtag erklingen die Glocken mehrfach, mit dreistimmigem Vorabendläuten und einem feierlichen Vollgeläut um Mitternacht. Auch der Neujahrsgottesdienst wird feierlich eingeläutet.
Regelmäßige Läutzeiten:
Mittagläuten um 11 Uhr als Zeichen des Tagesverlaufs.
«Schidig»- und Abdankungsläuten begleiten Abschied und Trauer, wobei die Glocken je nach Geschlecht und Alter unterschiedlich erklingen.
Hochzeiten: feierliches Einläuten, die Gloria-Glocke schließt das Geläut ab.
Festtage:
Palmsonntag und Karwoche: Ernstes Läuten, hellere Glocken schweigen; Karfreitag ruft die große Glocke allein.
Ostern: Jubelndes Vollgeläut.
Auffahrt: Glockenreihenfolge erinnert an «Gelobt sei Gott».
Pfingsten: Vollgeläut symbolisiert den Heiligen Geist.
Dank der neuen Glocken und der flexiblen Läutordnung können über das Jahr mehr als zwei Dutzend verschiedene Geläute erklingen. Jede Variante transportiert Botschaft und Symbolik – ein akustisches Ausdrucksmittel für die Kirche und das Dorf.
