Aus der Geschichte

Klosterhof (Foto: © Jakob Compeer)

Klosterhof (© Jakob Comper)


Zur Geschichte der Klosterser Kirche

Das Gebiet von Klosters war lange Zeit kaum besiedelt und wurde nur extensiv genutzt.
Zu Beginn des 13. Jahrhunderts entstand hier ein Kloster; erstmals erwähnt wird 1222 die «ecclesia Sancti Jacobi in Bretenkowe» – die Kirche St. Jakob im Prättigau.
Das Kloster Churwalden, um 1164 gegründet und von den Freiherren von Vaz gestiftet, gehörte zum Prämonstratenserorden. Diese Chorherren lebten als Priestergemeinschaft, widmeten sich Seelsorge, Armen- und Pilgerbetreuung, verbanden Gottesdienst, Arbeit und Studium und trugen ein weisses Ordensgewand.

Um 1525, im Zuge der Reformation in Graubünden, wurde das Kloster aufgehoben. Der Prior heiratete und verliess Klosters, der Besitz wurde unter der Bevölkerung aufgeteilt.

Vom mittelalterlichen Bau ist nur noch der romanische Turm aus dem 13. Jahrhundert erhalten.
1493 entstand ein grösserer Neubau, dessen Chor heute noch besteht.

Das Kirchenschiff wurde 1723 erweitert und 1921/22 renoviert und umgebaut.

Textauszüge aus den Büchern von Florinan Hitz «Die Kirche St. Jakob in Klosters» und «Klosters – 800 Jahre Geschichte»
Serneus um 1907 (Foto: © Sammlung A. Seiler-Gadient)

Serneus um 1907 (© Sammlung A. Seiler-Gadient)


Zur Geschichte der Serneuser Kirche

Die Kirche von Reformierte Kirche Serneus befindet sich im Dorf Serneus, das heute zur Gemeinde Klosters gehört. Ihre Geschichte ist eng mit der religiösen Entwicklung des Prättigaus verbunden.

Die Kirche in Serneus geht vermutlich auf das 13. oder 14. Jahrhundert zurück. In dieser Zeit war das Gebiet noch katholisch geprägt. Wie viele Kirchen im Prättigau war sie ursprünglich dem katholischen Gottesdienst gewidmet und diente als religiöses Zentrum der Dorfgemeinschaft.

Ein entscheidender Einschnitt erfolgte im 16. Jahrhundert mit der Reformation. Unter dem Einfluss der reformatorischen Bewegungen in Graubünden – insbesondere durch die politischen und kirchlichen Veränderungen im Freistaat der Drei Bünde – schloss sich auch Serneus dem reformierten Glauben an.

Seit dieser Zeit ist die Kirche reformiert und gehört zur Evangelisch-reformierten Landeskirche Graubünden.

Im Laufe der Jahrhunderte wurde das Kirchengebäude mehrfach renoviert und teilweise umgestaltet.
Der Kirchturm und Teile der Bausubstanz stammen noch aus älteren Bauphasen, während spätere Renovationen zur Erhaltung und Anpassung an neue Bedürfnisse dienten.

Textausschnitte aus dem Internet